Aktuelles aus der Tierschutzarbeit

Foto: E. Titz

Mary – Irgendwo im Nirgendwo

Mittlerweile können wir nicht mehr zählen, wie viele Katzen ihre Rettung und ihr Leben einem Hund verdanken. So auch in diesem Fall.

Wie so häufig gingen nette Menschen mit ihrem Hund spazieren, irgendwo am Ende der Welt. Weit und breit – nichts. Keine Menschen, keine Tiere, nur eisiger Wind und beginnender Nieselregen. So allmählich wollte man sich wieder auf den Heimweg machen. Doch Moment! Unvermittelt blieb der Hund stehen, spitzte die Ohren und fixierte ein Gebüsch. Unbedingt musste er nachsehen, was dort war.

Und es war: ein kleines, hilfloses Kätzchen, ca. 5 Wochen alt. Ganz allein, keine Geschwister, keine Mutter, nichts. Stolz wedelte der Hund mit dem Schwanz: „Ich hab’s gefunden!“. FEIN!!!

Da natürlich das Kleine nicht dort bleiben konnte, wurde es mitgenommen und noch am selben Tag zum Tierarzt gebracht. Gar nicht gut sah die Süße aus. Ein Auge bis zur Unkenntlichkeit angeschwollen, das andere Auge völlig verklebt. Fieber, dehydriert, zu mager, das volle Paket. Da musste erstmal umfangreich behandelt werden. Und danach ging es ruckzuck zu einer versierten Pflegestelle zwecks Rund-um-die-Uhr-Betreuung. Katzen-Aufzuchtmilch: lecker! Medikamente: nicht lecker!

Mittlerweile ist die Kleine – wir haben sie passend zur Jahreszeit Mary getauft – auf dem Weg der Besserung. Das Fieber ist weg, die Behandlung schlägt gut an, es wird fleißig getobt und gespielt. Die Tierärztin ist sehr zufrieden. Ein Auge wird die Mieze leider verlieren, wenn sie wieder fit ist. Da ist nicht zu machen. Beim zweiten Auge sind wir optimistisch, dass es gerettet werden kann. Damit kann Mary problemlos klarkommen. Sie ist dann halt eine kleine Piratin.

Natürlich wurde die Fundstelle nochmals weiträumig abgesucht, aber es konnten keine weiteren Kätzchen gefunden werden. Es wird für immer ein Rätsel bleiben, wie die kleine Mary dorthin gelangte und was mit ihrer Familie geschehen ist.

Auch wenn der Weg noch lang ist, Mary wird es schaffen! Unterstützt wird sie von zwei freundlichen Hunden, die ihr Gesellschaft leisten. Das passt, schließlich verdankt sie ihr Leben einem Hund. Denn hätte er sie nicht gefunden, hätte sie die Nacht definitiv nicht überlebt.

Mary – Irgendwo im Nirgendwo

Mittlerweile können wir nicht mehr zählen, wie viele Katzen ihre Rettung und ihr Leben einem Hund verdanken. So auch in diesem Fall.

Wie so häufig gingen nette Menschen mit ihrem Hund spazieren, irgendwo am Ende der Welt. Weit und breit – nichts. Keine Menschen, keine Tiere, nur eisiger Wind und beginnender Nieselregen. So allmählich wollte man sich wieder auf den Heimweg machen. Doch Moment! Unvermittelt blieb der Hund stehen, spitzte die Ohren und fixierte ein Gebüsch. Unbedingt musste er nachsehen, was dort war.

Und es war: ein kleines, hilfloses Kätzchen, ca. 5 Wochen alt. Ganz allein, keine Geschwister, keine Mutter, nichts. Stolz wedelte der Hund mit dem Schwanz: „Ich hab’s gefunden!“. FEIN!!!

Da natürlich das Kleine nicht dort bleiben konnte, wurde es mitgenommen und noch am selben Tag zum Tierarzt gebracht. Gar nicht gut sah die Süße aus. Ein Auge bis zur Unkenntlichkeit angeschwollen, das andere Auge völlig verklebt. Fieber, dehydriert, zu mager, das volle Paket. Da musste erstmal umfangreich behandelt werden. Und danach ging es ruckzuck zu einer versierten Pflegestelle zwecks Rund-um-die-Uhr-Betreuung. Katzen-Aufzuchtmilch: lecker! Medikamente: nicht lecker!

Mittlerweile ist die Kleine – wir haben sie passend zur Jahreszeit Mary getauft – auf dem Weg der Besserung. Das Fieber ist weg, die Behandlung schlägt gut an, es wird fleißig getobt und gespielt. Die Tierärztin ist sehr zufrieden. Ein Auge wird die Mieze leider verlieren, wenn sie wieder fit ist. Da ist nicht zu machen. Beim zweiten Auge sind wir optimistisch, dass es gerettet werden kann. Damit kann Mary problemlos klarkommen. Sie ist dann halt eine kleine Piratin.

Natürlich wurde die Fundstelle nochmals weiträumig abgesucht, aber es konnten keine weiteren Kätzchen gefunden werden. Es wird für immer ein Rätsel bleiben, wie die kleine Mary dorthin gelangte und was mit ihrer Familie geschehen ist.

Auch wenn der Weg noch lang ist, Mary wird es schaffen! Unterstützt wird sie von zwei freundlichen Hunden, die ihr Gesellschaft leisten. Das passt, schließlich verdankt sie ihr Leben einem Hund. Denn hätte er sie nicht gefunden, hätte sie die Nacht definitiv nicht überlebt.

Womit sich mal wieder zeigt, der Hund ist nicht nur der beste Freund des Menschen, sondern auch oft genug der beste Freund der Katze. Also nochmal: FEIN!!!

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