Rezept des Monats Mai 2020

Halloumi-Gyros

Halloumi-Gyros
Foto: Beate Uhlig

Zutaten:

  • 1 Halloumi-Käse
  • 2 Zwiebeln
  • Gyros-Gewürzmischung
  • Salz und Pfeffer
  • Öl zum Braten
  • 1 Knoblauchzehe

Zubereitung:

Halloumi in Streifen, Zwiebeln in dünne Ringe schneiden, Knoblauch fein würfeln. Halloumistreifen in heißem Öl von allen Seiten gut anbraten. Sobald der Halloumi leicht gebräunt ist, die Zwiebeln dazu geben. Mit Gyroswürze und dem Knoblauch würzen und noch kurz mit anbraten. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit Tzatziki und Pommes servieren.

Glücklich vermittelt – Mai 2020

Von SAMT e. V. Jedes Jahr vermittelt SAMT viele Tiere in ein schönes, neues Zuhause. Jedes einzelne dieser Tiere liegt uns am Herzen und mit aller Sorgfalt wird das richtige neue Heim gesucht. Es ist immer eine Freude zu sehen, wie die Tiere nach dem Einzug aufblühen und beginnen, sich wohlzufühlen.

Manche Tierschicksale haben uns besonders berührt, wie diese beiden: Lexxi und Leila.

Lexxi
Foto: Sylvia Dudda

Der 10 Monate alte Kater Lexxi wurde im letzten Moment gefunden, denn er war vergiftet worden. Zudem war er ausgesprochen scheu. Lange mussten wir um sein Leben kämpfen, aber irgendwann war er zum Glück über den Berg. Obwohl nach einiger Zeit ein entzückender kleiner Schmusebär aus ihm wurde, fand er alles Neue und vor allem neue Menschen total gruselig. Da er jedoch ein unglaublicher kleiner Herzensbrecher ist, ließ sich ein junges Pärchen davon nicht abschrecken. Und siehe da, nach wenigen Tagen im neuen Zuhause, taute der kleine Mann auf und macht nun mit seiner neuen Katzenfreundin die Bude unsicher.

Leila
Foto: Doris Frey

Die etwa 5 Jahre alte freundliche Leila wurde vor einigen Jahren abgegeben, da ihr Besitzer sie einfach nicht mehr wollte. Zum Glück durfte sie bei der Dame, die sie gefunden hatte, bleiben. Leider stand ein Umzug an und es war unmöglich eine geeignete Wohnung zu finden, die bezahlbar ist, in der Katzenhaltung erlaubt ist und die auch noch verkehrsberuhigt gelegen ist. Als Katze, die am allerliebsten die meiste Zeit des Tages draußen ist, war Leila nicht gerade das, was die meisten suchen. Doch zum Glück fand sich eine nette Dame, die absolut begeistert von Leila war und genau so eine Katze suchte. 3 Wochen wohnte Leila dann erstmal unter der Couch, doch sie taute zusehends – zumindest minutenweise – auf. Mittlerweile darf sie endlich wieder Freigang haben – mit Katenklappe, rein und raus, wann man will – und ist nunmehr von ihrem neuen Zuhause sehr angetan.

Tier des Monats Mai 2020

Chewy

Chewy
Foto: Regina Machhein

Chewy ist 15 Jahre alt und kam aufgrund eines tragischen Todesfalls zu uns. Die nette Katzendame ist einfach nur lieb. Sanfte Schmusestunden sind immer willkommen und ein warmes Kuschelplätzchen in der Sonne oder im Bett findet sie einfach großartig. Andere Katzen kennt Chewy schon ihr Leben lang und kommt gut mit allen zurecht. Abgesehen von einer leichten Schilddrüsenüberfunktion ist Chewy topfit. Sie nimmt brav ihr Medikament und ist gut eingestellt.

Chewy
Foto: Eva Volk

Wir suchen für die liebe Mieze ein ruhiges Zuhause ohne kleine Kinder und gerne mit netten Artgenossen. Freigang kennt Chewy zwar, hat aber schon lange kein Interesse mehr daran gezeigt. Ein gesicherter Balkon wäre jedoch mit Sicherheit begrüßenswert.

Chewy wird kastriert, geimpft und gechipt abgegeben.

Seniorenprojekt – Einsatz auch in schwierigen Zeiten

Von Eva Volk/SAMT e.V. Auch wenn die Zeiten für uns Menschen gerade ausgesprochen schwierig sind, so haben auch Tierhalter und ihre Lieblinge nach wie vor mit Problemen zu kämpfen. Im Rahmen unseres Seniorenprojektes erreichten uns innerhalb kürzester Zeit mehrere Hilferufe.

Eine Dame meldete sich, weil ihr Mann aufgrund einer sehr schweren Erkrankung für lange Zeit ins Krankenhaus muss und ihr zehn Jahre alter Hund absolut nicht allein bleiben kann. Selbst kurze Abwesenheiten kommentiert der Kleine mit ausdauerndem Gebell und Gejaule. Etwas ängstlich gegenüber Fremden ist er auch noch. So musste eine stundenweise Betreuung her für die Zeit, in der die Dame ihren Mann besucht bzw. Besorgungen erledigt. Erfreulicherweise konnte sehr schnell eine dauerhafte Betreuung für den kleinen Rabauken gefunden werden. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten hat der Süße sich mittlerweile an seine neuen Gassigänger gewöhnt.

eine Person geht mit Hund gassi
Foto: staupe@pixabay

Eine andere ältere Dame meldete sich bei uns, da sie Knall auf Fall ins Krankenhaus musste. Innerhalb einer Stunde war die Betreuung ihrer zwei Katzen zweimal täglich organisiert. Diese zwei Wochen haben uns wirklich Nerven gekostet. Beide Tiere waren extrem scheu und speziell der Kater war an manchen Tagen in der gesamten Wohnung nicht aufzufinden. Irgendwann standen wir schon mit dem Schraubenzieher im Anschlag da, weil wir befürchteten, dass der Süße irgendwo feststeckt. Denkste. Im letzten Moment tauchte er zum Glück doch noch auf, wo auch immer das kleine Monster zwischendurch auch gesteckt haben mag. Frauchen und Katzen waren heilfroh als sie endlich wieder vereint waren.

Zuguterletzt erkrankte auch noch eine unserer Pflegestellen und ihre beiden eigenen Katzen plus die Pflegekatzen mussten für mehrere Tage ebenfalls versorgt und die Medikamente gegeben werden. Selbstverständlich auch zweimal täglich. Mittlerweile sind auch diese Miezen wieder mit ihrem Menschen vereint und insbesondere die Pflegekatze ist froh, ihre Medizin wieder von einer vertrauten Person zu bekommen.

Alle Hilfeleistungen fanden übrigens unter Berücksichtigung der geltenden Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen statt.

Mollys Kolumne Mai 2020

Liebe/r Leser/in,

besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. In den vergangenen Wochen war irgendwie alles auf den Kopf gestellt. Für mich war das nur von Vorteil, hatte ich mein Frauchen doch deutlich mehr um mich als üblich. Für andere Katzen aber ist die Situation noch dramatischer geworden, als sie sonst schon ist.

Ich rede von den vielen ausgesetzten, vernachlässigten und verwilderten Tieren, um die sich die ehrenamtlichen Helfer von SAMT das ganze Jahr bemühen. Da mit einem Schlag viele Einnahmequellen weggebrochen sind, fehlt nun das Geld, um die notwendigen Tierarztbehandlungen, insbesondere Kastrationen, durchführen zu lassen. Zugleich muss bei einigen Aktionen wie z.B. der Futterausgabe umgedacht und umgeplant werden, damit sie unter Einhaltung der geltenden Hygieneregeln noch umsetzbar bleiben. Irgendwie muss es ja weitergehen.

Molly im Liegestuhl
Foto: Beate Uhlig

Und auch wir hier zu Hause haben uns Gedanken gemacht, wie wir den Verein weiterhin unterstützen können. Statt Tombolapreise einzupacken, ziehen wir jetzt Kräuter und Gemüsejungpflanzen, die wir über’s Internet verkaufen und deren Erlös wir an SAMT spenden. D.h. Frauchen kümmert sich um die Pflanzen, ich schaue ihr auf die Finger, ob sie auch alles richtig macht – gemütlich vom Liegestuhl aus. Einer muss ja die Verantwortung tragen. Und so kommt wenigstens ein kleiner Beitrag in die Vereinskasse.

Weitere kreative Lösungen sind gefragt. Mehr dazu findest Du in meinem heutigen Newsletter. Ich hoffe, dass sich bald alles wieder etwas normalisiert, auch wenn das bedeutet, dass Frauchen wieder so viel weg ist. Aber ich habe ja noch meine Mädelsbande: Mira, Frieda und Bastet. Mehr von uns in einem Monat.

Bis zum nächsten Mal,

Deine Molly SAMTpfote