(K)Ein Leben für den Luxus

Nerz
Foto: toadienaulls@pixabay

Wusstet Ihr schon: Amerikanische Nerze leben an Flüssen und Seen. Sie sind ausgezeichnete Schwimmer und geschickte Jäger. Außerdem haben Nerze ein schönes Fell. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts werden sie deshalb in sogenannten Pelzfarmen gezüchtet. In freier Natur sind sie Einzelgänger mit großen Revieren.

In den Pelztierfarmen werden sie aber mit anderen Artgenossen in kleinen aneinandergereihten Volldrahtkäfigen gehalten. Es gibt für die Tiere keine
Rückzugsmöglichkeiten, und sie haben keine Chance, sich vor Kälte und Hitze zu schützen. Der grobe Drahtboden schneidet sich in ihre empfindlichen Pfoten. Diese Haltung ist für die Nerze sehr anstrengend. Sie können sich nicht so verhalten, wie sie es gerne möchten, und haben oft Schmerzen. Die Tiere leiden sehr. Die Nerze bekommen einen Brei aus Fleisch- und Fischabfällen zu essen. Dieses Futter ist schlecht für ihren Magen und ihnen fehlt außerdem das Kauen als Beschäftigung. Oft sind die Tiere in den Käfigen von Parasiten befallen und leiden unter ansteckenden Krankheiten. Durch diese furchtbaren
Haltungsbedingungen sterben viele Nerze vorzeitig.

Genau wie die Nerze werden auch Füchse, Marderhunde, Sumpfbiber, Chinchillas und andere Tiere vom Menschen ausschließlich für die Mode gezüchtet und getötet. Das Fleisch der Tiere gilt als Abfallprodukt. Es gibt keine „schonende Pelztierhaltung“. Leider müssen wir davon ausgehen, dass jedes Pelztier unter schlechten Bedingungen gelebt hat und qualvoll gestorben ist.

Für einen einzigen Pelzmantel werden ungefähr 40 bis 60 Nerze, 30 bis 50 Waschbären, 14 Luchse, 12 Wölfe oder Hunde, 110 Eichhörnchen oder 130 bis 200 Chinchillas getötet- nur damit sich Menschen mit ihrem Pelz schmücken können.

Textauszüge freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom Verein PROVIEH, aus dem Informationsheft für Schüler: Unsere „Nutz“tiere

Nachfolgende Petition zum Unterschreiben richtet sich gegen diese Tierqual:
MADELEINE – STOPPT DEN PELZVERKAUF

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