Mollys Kolumne Mai 2019

Liebe/r Leser/in,

„Huhu, schaut mal, was ich kann!“ schien sie sagen zu wollen. Unseren Menschen blieb vor Schreck kurz das Herz stehen. Aber nicht, weil die kleine Mira todesmutig akrobatische Kunststücke auf dem Balkongeländer vollführte. Nein, so viel Vertrauen hatten sie dann doch in unsere Fähigkeiten als Kletterkünstler. Aber irgendetwas stimmte nicht an dem Bild, denn eigentlich sollte Mira, wenn überhaupt, VOR dem Katzenschutznetz tänzeln und nicht DAHINTER.

Katze Mira
Foto: Beate Uhlig

Um uns vor den (nicht selten tödlichen) Gefahren des Alltags zu schützen, haben uns unsere Leute ein Gehege gebaut, in dem wir ganz sorglos herumtollen können. Davon hatte ich bereits ein anderes Mal erzählt. Aus demselben Grund ist auch unser Balkon eingenetzt und soll uns eigentlich Sicherheit bieten. Aber nach all den Jahren ist wohl das Material spröde geworden und Mira hat es eben als erste bemerkt.

Mit einem schnellen Handgriff hat unser Frauchen den kleinen Ausreißer durch das Loch im Netz vom Geländer gefischt und nach drinnen gebracht. Ab da war der Balkon erst mal ein paar Tage für uns gesperrt. In dieser Zeit haben unsere Menschen ein neues Schutznetz und stabile Teleskopstangen zur besseren Befestigung besorgt. Alles war dann relativ schnell ausgetauscht und aufgebaut. Sie haben sich echt große Mühe gegeben. Habe von drinnen die Arbeiten genauestens überwacht. Nun können wir endlich wieder sorgenfrei die herrliche Sonne auch auf dem Balkon genießen.

Balkonnetz
Foto: Beate Uhlig

Aber noch einen warnenden Rat an unsere Menschen und alle, die ähnliches für ihre Lieblinge installiert haben: Kontrolliert die Schutzvorrichtungen regelmäßig, bevor etwas Schlimmes passieren kann! Das ist echt wichtig.

Bis zum nächsten Mal,

Deine Molly SAMTpfote

P.S.: Wer ein paar Tipps zum Aufbau eines solchen Netzes benötigt, kann mir gern schreiben.

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