Mollys Kolumne Oktober 2019

Liebe/r Leser/in,

es ist so schön, wenn man sich auf seine Leute verlassen kann. Das funktioniert im Kleinen, z.B. wenn ich mal Stress am Zaun mit dem Nachbarskater habe. Dann kommen meine Katzenschwestern Mira und Frieda ganz schnell und helfen mir, den frechen Kerl in die Flucht zu schlagen. Oder mit unseren Menschen, wenn es einer von uns gesundheitlich mal nicht so gut geht und sie sich liebevoll um uns kümmern. Aber es funktioniert auch im Großen, wie die Ehrenamtler von SAMT und ihre Unterstützer jetzt wieder eindrucksvoll gezeigt haben.

stellvertretend eine der 18 Katzen
Foto: Lisa Kasrow

Gleich 18 Katzen sollten auf einen Schlag aufgrund gesundheitlicher Probleme ihrer Besitzer beinahe von jetzt auf gleich ihr zu Hause verlieren. Und das auch noch zu einem undenkbar ungünstigen Zeitpunkt, zu dem fast alle Pflegestellen bis zum Anschlag ausgelastet waren.

Sogleich ging ein Aufruf um Unterstützung auf allen Kanälen rund, um für die Tiere eine Unterbringung zu finden. Und es war wie immer Verlass auf die vielen engagierten Freunde von SAMT, die den Aufruf weiter verbreitet haben oder sich selber gemeldet. Ihr seid so toll! Das muss ich unbedingt loswerden. Zumal es sich auch ausschließlich um ältere Tiere handelt, um die sich Interessenten in der Regel nicht gerade reißen. Innerhalb weniger Wochen konnten so 16 dieser freundlichen Miezen vermittelt werden, zwei weitere erstmal auf einer Pflegestelle untergebracht. Alle Sorgenkinder innerhalb kürzester Zeit versorgt, es ist kaum zu glauben, aber wirklich wahr. Und für die verbliebenen zwei gibt es bestimmt auch bald ein Happy End. Ich drücke ihnen ganz fest die Pfötchen.

Bis zum nächsten Mal,

Deine Molly SAMTpfote

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